Kurzbericht des 21. Workshops

am 31.1.-1.02.2008 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

gemeinsam mit dem Arbeitskreis Empirische Polizeiforschung

zum Thema „Nachwuchstagung des AKIS“

Der AKIS und der Arbeitskreis Empirische Polizeiforschung bieten bereits seit mehreren Jahren mit ihren Tagungen und Workshops ein Forum zum wissenschaftlichen Austausch, wobei jeweils thematische Schwerpunktsetzungen vorgenommen werden. Erstmals wollten die beiden Arbeitskreise nun insbesondere die Begegnung von Nachwuchswissenschaftlern fördern, die sich mit Polizei und anderen Sicherheitsbehörden, mit Kriminalität, Terrorismus und weiteren Aspekten der Inneren Sicherheit befassen. Angesprochen waren Doktoranden vor allem der genannten Disziplinen, die inhaltliche, theoretische, methodische und organisatorische Aspekte ihrer Promotionsprojekte diskutieren wollten. Es bestand sowohl die Gelegenheit, das eigene Projekt zu präsentieren als auch als interessierter Zuhörer an diesen Diskussion teilzunehmen.

 

Tagungsorganisation:

Dr. Bernhard Frevel (Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung NRW) und Verena Schulze (Graduate School of Politics der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster)



Tagungsprogramm:

Donnerstag, 31.1.2008

PROF. DR. KLAUS SCHUBERT (Münster): Grußwort der Graduate School of Politics (GraSP) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

DR. BERNHARD FREVEL (FHöV NRW) / PROF. DR. HANS-JÜRGEN LANGE (Marburg/Duisburg): Einführung und Moderation

 

Referate I:

HELGA HÄBERLE: Das Polizeisystem in Hessen

PHILIPP KUSCHEWSKI: Organisationsreform und Politikberatung

SASCHA SCHIERZ: Cultural Criminology

Referate II:

MARSCHEL SCHÖNE: Polizeiausbildung im Wandel

GIL KWAMO-KANDEM: Pädagogische Konfliktkompetenzen im polizeilichen Alltag

THORSTEN WEILER: Zur Wirkungsweise eines gesundheitsorientierten Dienstsportprogrammes



Freitag, 1.2.2008

Referate III:

FREDERIKE LAY: Die Rolle des Europäischen Parlaments in der Justiz- und Innenpolitik der EU

ANDREAS PUDLAT: Grenzgebiete nach Schengen – Zur Wahrnehmung von Kriminalität und Grenzschutz

BJÖRN SCHREINERMACHER: Bürgerrechtliche Interessensvertretung und die Europäisierung von Innen- und Justizpolitik

 

Arbeitsgruppen:

  1. Forschungsmethoden/Forschungsproblematik

Leitung: DR. STEPHAN HEINRICH

  1. Feldzugänge

Leitung: DR. BERNHARD FREVEL

  1. Polizeiforschung/Polizeiwissenschaft/Forschung zur Inneren Sicherheit

Leitung: PROF. DR. HANS-JÜRGEN LANGE

Präsentation der Ergebnisse der Arbeitsgruppen

 

Abschlussdiskussion

 

Der Workshop diente vor allem der offenen Diskussion. Auf eine Dokumentation der Beiträge wurde bewusst verzichtet.